Unsere pädagogische Vision

 

Fassung Oktober 2017

 

Pädagogisches Konzept

 

  • Teamfähigkeit
    Wir sehen Teamfähigkeit als eine Schlüsselkompetenz, die wir LehrerInnen unseren Kindern vermitteln, indem wir sie vorbildhaft vorleben. Wir Lehrerinnen sehen uns nicht als Klassenlehrerinnen im engeren Sinn, sondern als ein Teil der VS Mönchdorf – gleichberechtigt und auf Augenhöhe begegnen wir den Kindern und deren Eltern mit ihren individuellen Bedürfnissen. In pädagogischen Gesprächen (auch konstruktiver Kritik), kollegialen Hospitationen, und der Entwicklung von gemeinsamen Unterrichtssequenzen und gemeinsamen Aktivitäten und Projekten deklarieren wir uns als Teamplayer.

  • Individualisierte Förderung/Personalisiertes Lernen
    Die Individuellen Voraussetzungen jeden Kindes bilden die Basis auf der wir unsere schulische Förderung aufbauen. Diesbezügliche Informationen holen wir in Eltern-, Kinder- und Nahtstellen-gesprächen sowie in der genauen Beobachtung der Kinder ein.

  • Soziale Kompetenzen
    Dem Erlernen der Sozialkompetenzen geben wir Zeit und Raum. Wir legen die Verantwortung für ritualisiertes Unterrichtsgeschehen in die Hände der Kinder (Morgenkreis). Hier schaffen wir auch Raum für Diskussion/Argumentation und Konfliktbearbeitung. Im jahrgangsübergreifenden Unterricht legen wir großen Wert auf unterschiedlichen Sozialformen und reduzieren Vergleich und Wettbewerb auf ein Mindestmaß. Wir schaffen die Voraussetzung für einen wertschätzenden Umgang mit Mensch und Natur.

  • Sprachsensibler Unterricht

    Wir unterscheiden zwischen Alltags-, Schul- und Fachsprache. Die Kinder werden angeleitet, sich je nach Situation angemessen ausdrücken zu können. Ein schulisches Fachvokabular ist uns ebenso wichtig, wie eine kindgerechte und authentische Erzählung in der Alltagssprache des Kindes.

  • Neue Lern- und Lehrformen
    Wir setzen auf zeitgemäße Unterrichtsmethoden, abwechslungs-reiche Lernformen und den Einsatz neuer und ansprechender Unterrichtsmittel (Computer, Tablets, aktuelles Anschauungsmaterial)

  • Kreativität und Fantasie

    Wir regen die Kinder zum Denken an, lassen ihnen dabei jene Freiheit, die auch Fehler zulässt und wertschätzen die Originalität ihrer Arbeiten.

  • Eigenständigkeit und Forschergeist
    Durch Anregung statt genauer Anleitung führen wir die Kinder zu selbständigen Denk- und Lernprozessen und erlauben individuelle Lösungen und Vorgehensweisen. 

  • Vermittlung von Freude und Begeisterung

    Spielerische Lernformen geben den Kindern Freiraum für ihr Lernen. Sie erleben, dass Lernen Freude und Sinn macht - wir schaffen die Voraussetzung für personalisiertes Lernen.

  • Ressourcen der Schule und der Umgebung
    Wir nutzen die Ressourcen der Schule und ihrer unmittelbaren Umgebung für sportliche, soziale, kulturelle, religiöse und gemeinschaftsförderliche Aktivitäten.

  • Struktur und Klarheit

    Klar strukturierte Arbeitsweisen und Rituale geben den Kindern sowohl Halt im Lernalltag erlauben aber gleichzeitig den Forschergeist und die Interessen der Kinder zu wecken.

     

  • Professionelle Beratung
    Wir haben keine Scheu, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Gute Zusammenarbeit mit der Beratungslehrerin, dem SPZ (Erstellung von Förderplänen), der Lernstandsdiagnostikerin, der Schulpsychologie, dem schulärztlichen Dienst, der Sozialarbeit und der Jugendhilfe nehmen wir im Hinblick einer optimalen Förderung der Kinder in Anspruch.

     

  • Verantwortung der Eltern
    Die Eltern wissen, dass sie eine besondere Verantwortung für die Erziehung und Versorgung ihrer Kinder haben. Das LehrerInnenteam unterstützt, begleitet und ergänzt sie dabei pädagogisch professionell, jedoch entbindet sie damit nicht ihrer Verantwortung.

  • Guter Unterricht – „schulfremde“ Bedürfnisse der Kinder

    Neben unserem Kerngeschäft von gutem Unterricht (Erlernen der Kulturtechniken) nehmen die zentralen Bedürfnisse der Kinder nach Dingen „außerhalb des Unterrichts“ (Bewegung, Kreativität, Musik, Spiel, Feier, Freizeitaktivitäten, Ruhe) einen großen Stellenwert ein. (Gestaltung von Festen und Feiern, Lehrausgängen und Projekten)

     

 

 

 

 

 

Das haben wir!

 

  • 2 Klassenräume je Klasse – mit Verbindungstür, schallgedämmt und in neuem Look
       
  • Mediathek (Bücher, Computer, Tablets, Internetzugang)

  • GreenBox – Raum zum Lesen, Filme schauen, ruhig sein - chillen

  • großzügigen Pausenraum

  • unstrukturierten Pausenhof, der zum Klettern, laufen, sonnen einlädt und (fast) ganzjährig genutzt werden kann

  • großzügiges Konferenzzimmer, das sehr häufig auch als „kleine Küche“ verwendet wird

  • Turnsaal mit Kletterwand, der auch in den Pausen rege benützt wird

  • einen Schulwart, der unsere Vorhaben und Wünsche stets umsetzt

 

 

 

Zeitliche und räumliche Strukturen

 

  • Jahrgangsübergreifender Unterricht

 

Der jahrgangsübergreifende Unterricht ist die Basis unserer pädagogischen Arbeit. Wir lösen die schulstufenübergreifende Unterrichtsgruppe nur dort auf, wo wir es aus pädagogischen Gründen als unverzichtbar erachten. Durch ein Unterrichten im Team gewährleisten wir eine individuelle und zielgerichtete Förderung der uns anvertrauten Kinder.

 

  • Rhythmisierung des Unterrichts
    Wir versuchen den Schultag als eine Abfolge von Unterrichtsblöcken zu strukturieren zugunsten von starren und übergeordneten „Fachzuweisungen“. Kreativ-musische und handwerkliche Tätigkeiten haben einen großen Stellenwert und sind fixer Bestandteil eines monatlich übergeordneten Sachthemas (Werkstattunterricht).

 

  • Öffnung der Schule
    Kooperationsmöglichkeiten und Austausch mit der Schulnachbarschaft werden gesucht. Kindergarten, Elternverein, örtliche Vereine, Volkshilfe und andere außerschulische Partner arbeiten mit den LehrerInnen zusammen. Eltern und Gäste sind am monatlichen „Tag der offenen Schultür“ herzlich willkommen.

 

  • Beteiligungskultur
    Unsere Eltern arbeiten aktiv mit!
    - Monatliche Gesunde Jause
    - Beteiligung am Werkstatttag (Übernehmen einer Kochstation, Kreativstation, handwerklichen Arbeit)
    - Adventbasteltag
    - Feste und Feiern (Gottesdienste, Buchausstellung, …)
    - Schulschlussfest (Musical/Theater)
    - Schulgarten

 

  • Veränderung des „Rollenverständnisses“
    Die LehrerInnen werden ganzheitlich als Wissensvermittler, Erzieher und Betreuer und Lernbegleiter gefordert. Sie übernehmen ganzheitlich Verantwortung für den schulischen Erfolg der Kinder. Das entbindet die Eltern keinesfalls von ihrer Verantwortung als Erzieher und Versorger.


 

GTS (Ganztagesschule)

 

Seit dem Schuljahr 2016/17 bieten wir unseren Schulkinder und deren Eltern an drei Nachmittagen eine Betreuung bis 16.30 Uhr an. Die GTS-Gruppe wird disloziert (VS Königswiesen) geführt.

 

Der Freizeitteil wird von einer außerschulischen Pädagogin übernommen, die individuelle Lernzeit von Pädagoginnen, die an der Schule tätig sind.

 

Das können wir im Rahmen der GTS anbieten

 

  • Saisonal, regionales Mittagessen (Zubreitung in der Schulküche der NMS Königswiesen; Lieferung in einer Warmhaltebox)

  • Betreuung im Freizeitteil von einer Pädagogin mit Schwerpunkt Bewegung und Stärkung der Sozialkompetenzen. Daneben werden noch kreativ-musikalische Aktivitäten und eine gezielte sprachliche Förderung angeboten

  • Betreuung in der individuellen Lernzeit durch ein schulinterne Pädagogin unter Einbezug differenzierter Förderprogramme

     

  • Im Freizeitteil stehen der GTS-Gruppe der Turnsaal, die Bibliothek, der Werkraum, der Medienraum, der Schulgarten und Sportplatz, sowie die Pausenräumlichkeiten zur Verfügung.